Schriftzug vbnw
Aus den Bibliotheken

21/04 2010

Erklärung des vbnw zum „Eckpunkte-Papier“ der CDU-Landtagsfraktion

Die nordrhein-westfälische CDU-Landtagsfraktion hat eine Erklärung "Eckpunkte eines Bibliotheksgesetzes zur Regelung der Aufgaben von öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen" abgegeben. Der Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen begrüßt in einer Stellungnahme nachdrücklich die Absicht der CDU, die Belange der  öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken der Hochschulen durch ein Bibliotheksgesetz dauerhaft zu regeln. Von Seiten des Verbandes wird aber auch deutlich herausgestellt, dass ein solches Gesetz allein „nicht die finanziellen Mittel bereitzustellen vermag, die den Kommunen – gerade auch denen mit sog. Nothaushalten – zur Erfüllung ihrer Aufgaben fehlen“. Es sei zu begrüßen, heißt es, dass in den Eckpunkten auch auf eine entsprechende komplementäre Förderung durch das Land eingegangen wird. [zur Erklärung des vbnw]

31/07 2009

Oberhausener Literaturpreis ist Projekt der TWINS Ruhr.2010


Der Oberhausener Literaturpreis erreicht ungeahnte Dimensionen. Als ein Projekt der "TWINS Ruhr.2010" wird er 2010 unter dem Namen „LitAward Ruhr 2010“ verliehen. Erstmals werden nicht nur Autorinnen und Autoren aus dem Ruhrgebiet, sondern auch solche aus den Partnerstädten Oberhausens und deren Regionen zum Mitmachen aufgerufen. Die Partner kommen aus Middelsbrough (England), aus Mersin (Türkei) und aus Carbonia auf Sardinien (Italien). Den besten Autoren winken Preisgelder von insgesamt 14.000 Euro. [mehr]

07/01 2010

Broschüre: „Vorlesen! Tipps (nicht nur) für Vorlesepaten“

Die Stadtbibliothek Brilon hat eine 42-seitige Broschüre mit dem Titel „Vorlesen! Tipps (nicht nur) für Vorlesepaten“ erstellt. Diese enthält neben aktuellen Buchempfehlungen zahlreiche praktische Hinweise und Tipps zum Vorlesen sowie Hintergrundinformationen zum Vorlesen in Deutschland. Die Broschüre kann über die Webseite www.leselatte.de zum Preis von 3,50 Euro bestellt werden.

12/03 2010

Kulturrat NRW plädiert für ein Kultur- und Medienministerium

Der Kulturrat Nordrhein-Westfalen hat für das Bundesland einen Kultur- und Medienminister vorgeschlagen. Die Kombination der beiden Ressorts nach funktionierendem Berliner Vorbild sei jetzt konsequent, nachdem der bisherige Landesmedienminister Andreas Krautscheid zum neuen Generalsekretär der NRW-CDU ernannt worden sei, sagte der Vorsitzende des Kulturrates NRW, Gerhart R. Baum. "Innerhalb der Landesregierung muss die Kultur aufgewertet werden", forderte Baum gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Man solle jetzt die Weichen stellen. Die Kultur sei generell in einer schwierigen Situation; durch die Verschuldung der Kommunen gebe es wenig Handlungsspielraum. Im Kulturrat NRW sind zahlreiche Verbände und Kulturschaffende aller Sparten vertreten.

12/12 2009

„Kooperation. Konkret.“: Stadtbücherei Ibbenbüren auf Platz 1


Beim landesweiten Wettbewerb „Kooperation. Konkret.“, den die Medienberatung NRW in diesem Jahr zum dritten Mal auslobte, wurde die Stadtbücherei Ibbenbüren in der Kategorie „Bibliothek und Schule“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet. „Kooperation. Konkret.“ ist Bestandteil der Initiative „Bildungspartner NRW“. Die Stadtbibliothek Ibbenbüren zeigte mit ihrem Projekt "Kompetenz fördern", wie vielseitig Bildungskooperationen gestaltet werden können, urteilte die Jury. Besondere Beachtung fand das Projekt "Begegnung mit Schwarzafrika" als ein, wie es hieß, „vorbildliches Kooperationsprojekt zur Förderung der interkulturellen Kompetenz“. [mehr]

 

18/12 2009

vbnw kritisiert die Einschränkung der Informationsversorgung

Der neu eingefügte § 52b des novellierten Urheber­rechts­gesetzes erlaubt es Bibliotheken, Werke aus ihrem Bestand zu scannen und an Computerarbeitsplätzen zugänglich zu machen („Elektronischer Lesesaal“). Ein Urteil des OLG Frankfurt vom November 2009 bestätigt, dass Bibliotheken berechtigt seien, digitale Kopien aktueller, im Buchhandel erhältlicher Literatur bereit zu stellen, untersagt aber jede „Vervielfältigung“ (Ausdruck oder Speicherung), was, so der vbnw, einen deutlichen Rückschritt gegenüber dem gedruckten Exemplar darstelle, bei dem Fotokopien in Auszügen gestattet sind. Damit sei das Todesurteil für den „Elektronischen Lesesaal“ gesprochen, mit dessen Einrichtung viele NRW-Hochschulbibliotheken begonnen haben. In einer Stellungnahme fordert der vbnw den Gesetzgeber auf, für klare Regelungen zu sorgen. Deutschland müsse seinen Status als Wissensgesellschaft weiterentwickeln. Restriktionen seien dazu wenig geeignet. Deshalb fordert der vbnw den Gesetzgeber auf, klare bildungs- und wissenschaftsfreundliche Regelungen für seine Bildungseinrichtungen einzuführen. [mehr]

03/03 2010

Vorstand des vbnw nominiert UB Bielefeld als „Bibliothek des Jahres 2010“

Der Vorstand des vbnw hat auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsbibliotheken die UB Bielefeld für den Wettbewerb "Bibliothek des Jahres 2010" nominiert. Neben dem vorbildlichen Dienstleistungsangebot soll damit insbesondere die Vorreiterrolle der UB Bielefeld im Bereich der elektronischen Angebote gewürdigt werden.

"Nacht der Bibliotheken": gut 60.000 Besucher, viele Veranstaltungen ausverkauft

Über volle Häuser bis tief in die Nacht konnten sich die Bibliotheken in ganz Nordrhein-Westfalen am Freitagabend, 6. November, freuen. Zu den rund 1000 Events unter dem Motto „Bibliotheken bauen Brücken“ kamen gut 60.000 Besucher in mehr als 200 öffentliche, wissenschaftliche und kirchliche Bibliotheken. Ob Gruselgeschichten bei Taschenlampenlicht, Manga-Workshops für Jugendliche oder Lesungen angesagter Autoren: Vielerorts waren die Veranstaltungen der „Nacht“, die vom Verband der Bibliotheken (vbnw) initiiert wird, ausverkauft. So zu Beispiel in Emsdetten, wo Sarah Kuttner las und die Lokalzeit des WDR Fernsehens berichtete.
Und das Lesefieber im „Treffpunkt Bibliothek“ grassiert weiter: Erstmals stellte die „Nacht“ den Auftakt der bundesweiten Veranstaltung „Deutschland liest“ dar. Das heißt: Überall im Land laden die Bibliotheken auch während dieser Woche zu manchem Highlight ein. Den Abschluss der deutschlandweiten Aktivitäten bildet der traditionelle Vorlesetag 2009 am Freitag (13. November).


14/05 2009

vbnw bezieht Stellung: "Die Billigste ist die Beste – kein haltbarer Grundsatz für die Kultur- und Bildungspolitik!"

Darf es sein, dass die billigste Bibliothek ohne Rücksicht auf Leistungen zur besten erklärt wird? Nein. Die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) tut das trotzdem, rechnet den Gemeinden mit weniger „billigen“ Einrichtungen vor, wo sie für Kultur und Bildung Geld „verschwenden“ und setzt Kommunen damit unter Zugzwang. Der Verband der Bibliotheken NRW (vbnw) will dieses kultur- und bildungspolitisch verantwortungslose Vorgehen nicht stillschweigend akzeptieren. In einer Stellungnahme, die an Medien, Politiker und Verbände verschickt wurde, listet er seine Argumente gegen die Prüfmehtoden der GPA auf. Der vbnw appelliert an die Städte und das Land, der Verfassung entsprechend für eine ausreichende, sich an internationalen Standards und Best-Practice-Beispielen orientierende Bibliotheksausstattung zu sorgen, damit die Bibliotheken im Land leistungsfähig bleiben.

17/12 2009

Staatssekretär bei der vbnw-Jahresversammlung: „… eine hochschwierige Situation“


„Wir sind in einer hochschwierigen Situation“, betonte Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff bei der Jahresversammlung des vbnw, die Anfang Dezember 2009 im Düsseldorfer Landtag stattfand. Einerseits, so der Kulturstaatssekretär, wachse die Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche ans Buch heranzuführen, anderseits fehlten dazu in der aktuellen Finanzkrise die Mittel. Die Mängel in der Struktur der Öffentlichen Bibliotheken in NRW, die Beate Möllers (Staatskanzlei) kurz an Hand der Ergebnisse der aktuellen Bestandserhebung darstellte, machen Sorgen. Zwar habe sich die Regierung, so Grosse-Brockhoff, selbstverpflichtet, Lösungsansätze zu finden und dafür auch schon deutlich mehr Geld zur Verfügung gestellt. Doch müssten die Hauptressourcen für Bibliotheken von anderer Seite – Kommunen, Kirchen – kommen. Der Staatssekretär nannte drei Strategien, um Mittel zu bündeln: kirchliche Bibliotheken durch hauptamtliche Mitarbeiter stärken; auf Modellversuche setzten, da eine flächendeckende Behebung der Mängel aufgrund der Finanzlage nicht möglich sei; die derzeit praktizierte kleinteilige Projektförderung in Frage stellen.
Zum Thema Bibliotheksgesetz nahm Grosse-Brockhoff, ebenso wie später im Laufe des Tages die Kulturausschuss-Vertreter der einzelnen Fraktionen Stellung. Ein „Pflichtgesetz“ werde, egal mit welcher Regierung, nicht kommen; ein solches wäre den Bibliotheken auch nicht dienlich, sagte Grosse-Brockhoff. Die Frage sei vielmehr, was man tun könne, um die Freiwilligkeit der Kommunen zu erhöhen.
Einstimmig bestätigten die Mitglieder des vbnw Monika Brunert-Jetter, CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, als Präsidentin des Verbandes.
[Protokoll Mitgliederversammlung] [Bericht des Vorsitzenden] [Bericht der AG UB] [Bericht der AG FH]

Positionspapier: Zukunft der Bibliotheken

Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus? Was will und kann sie für die Gesellschaft leisten? In dem Positionspapier "Öffentliche Bibliotheken in NRW - Zukunft gestalten", das der vbnw herausgegeben hat, bringen Öffentliche Bibliotheken die wichtigsten Aspekte auf den Punkt. (zum Bezug siehe Mailring 7-2007)


16/09 2009

Kulturausschuss: Situation der Bibliotheken in NRW

Die Bestandserhebung zur Situation der Öffentlichen und Kirchlichen Bibliotheken in NRW ist Anfang September im Kulturausschuss des Landtags vorgestellt, aber noch nicht diskutiert worden. Die gut 52 Seiten starke Vorlage stellt die heutige Bibliothekslandschaft dar und weist Bereiche aus, in denen Handlungsbedarf besteht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Öffentliche Bibliotheken unabhängig von der Trägerschaft ohne Innovationen und Modernisierung auf mittlere Sicht nicht überlebensfähig sein werden.

22/04 2009

„21 gute Gründe für gute Bibliotheken“

Die "BID - Bibliothek & Information Deutschland" hat eine Broschüre unter dem Titel „21 gute Gründe für gute Bibliotheken“ herausgegeben. Interessenten können sich diese als pdf-Datei herunterladen. 

Der Einsatz Freiwilliger – Onlinehandbuch hilft weiter

Auch in Bibliotheken unterstützen immer mehr Freiwillige die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiter. Ihr Einsatz will gut geplant sein, soll er für beide Seiten Erfolg bringen. Auch wirft die Beschäftigung ehrenamtlicher Mitarbeiter eine Reihe rechtlicher und organisatorischer Fragen auf. Diese will ein neu entwickeltes Onlinehandbuch beantworten, das im Rahmen eines Projekts von Land NRW und vbnw erarbeitet wurde. Es bietet Bibliotheken praktische Hilfen bei der Organisation der Freiwilligenarbeit und Beispiele aus der Praxis. In die Hilfestellungen fließen die Ergebnisse zweier aktueller Umfragen zur Freiwilligenarbeit in Bibliotheken ein.
Parallel zum Handbuch wurde ein Flyer entwickelt, der über Intention und Inhalt des Handbuchs zur Freiwilligenarbeit in Bibliotheken informiert. Er erfreut sich großer Beliebtheit: Die Geschäftsstelle des vbnw erreichten Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet. [Onlinehandbuch als Printversion]


Schulen und Bibliotheken als Bildungspartner

Schulen, Bibliotheken und Kommunen können folgende Website für Informationen, Unterstützung und Kommunikation nutzen: Unter www.bildungspartner.nrw.de präsentiert sich die Initiative Bildungspartner NRW - Bibliothek und Schule - eine Kooperation des Landes Nordrhein-Westfalen und der beiden kommunalen Spitzenverbände Städtetag NRW sowie Städte- und Gemeindebund, organisiert und betreut von der Medienberatung NRW. Partner der Initiative ist der vbnw.

Bildungspartner NRW Bibliothek und Schule/ Handlungsleitfaden für Bibliotheken [mehr..]
Absichtserklärung für alle, die sich zur Zusammenarbeit entschließen [mehr..]
Rahmenvereinbarung [PDF]